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	<title>Comments on: Scrum: Der bessere Scrum Master</title>
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	<description>Creative Computing.</description>
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		<title>By: Joe</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-408</link>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 19:23:00 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Ilker
no need to be ashamed :-) Freut mich, dass unser Austausch auch online funktioniert ;-)
Auch ich kenne selbstverständlich die Situation des &quot;den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen&quot;, und merke derzeit beinahe täglich wie wichtige Bestandteile doch Assoziation und Dissoziation in der täglichen Arbeit sind; und ich lerne, dass es wahnsinnig anstrengend ist, verdammt viel Disziplin erfordert, und auch echt weh tun kann eigene Überzeugungen kritisch zu hinterfragen und aus verschiedenen Positionen zu durchleuchten.
Gedanken-logbuch: Ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffen würde, wenn ich zusätzlich noch weitere &quot;Hüte&quot; aufhaben müsste, zB als &quot;direkt produktives&quot; Teammitglied, - andererseits, wenn ich es recht überlege, wo liegt der Unterschied sich zB als Disziplinarische Führungskraft, Coach und Operativer ScrumMaster in jeweils verschiedenen Teams zu bewegen *grübel*, so weit ist das nicht weg von der von Dir geschilderten Situation...
Muss mich dringend mal wieder mit Herrn De Bono und seinen sechs Denkhüten auseinandersetzen, is schon ein Weilchen her... Dank auch Dir für die Denkanstöße!
Schönen Abend
Joe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ilker<br />
no need to be ashamed <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Freut mich, dass unser Austausch auch online funktioniert <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Auch ich kenne selbstverständlich die Situation des &#8220;den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen&#8221;, und merke derzeit beinahe täglich wie wichtige Bestandteile doch Assoziation und Dissoziation in der täglichen Arbeit sind; und ich lerne, dass es wahnsinnig anstrengend ist, verdammt viel Disziplin erfordert, und auch echt weh tun kann eigene Überzeugungen kritisch zu hinterfragen und aus verschiedenen Positionen zu durchleuchten.<br />
Gedanken-logbuch: Ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffen würde, wenn ich zusätzlich noch weitere &#8220;Hüte&#8221; aufhaben müsste, zB als &#8220;direkt produktives&#8221; Teammitglied, &#8211; andererseits, wenn ich es recht überlege, wo liegt der Unterschied sich zB als Disziplinarische Führungskraft, Coach und Operativer ScrumMaster in jeweils verschiedenen Teams zu bewegen *grübel*, so weit ist das nicht weg von der von Dir geschilderten Situation&#8230;<br />
Muss mich dringend mal wieder mit Herrn De Bono und seinen sechs Denkhüten auseinandersetzen, is schon ein Weilchen her&#8230; Dank auch Dir für die Denkanstöße!<br />
Schönen Abend<br />
Joe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Ilker Cetinkaya</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-407</link>
		<dc:creator>Ilker Cetinkaya</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 09:47:12 +0000</pubDate>
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		<description>Joe,

in der mir bekannten Facilitator-Manier hast Du mir wieder weitergeholfen! Ich bin zwar jetzt nicht mehr in besagtem Team, aber ich muss auch gestehen, dass ich &quot;Scheuklappen&quot; auf hatte und mit diesem Blogpost alle nach einer Meinung gefragt habe, aber weder den PO noch (explizit) die Teammitglieder (*ups*) :/. Insofern zunächst ein dickes Danke für die &quot;Kommunikationsförderung&quot; und ein etwas verdutztes &quot;sorry, auch ich lerne&quot; meinerseits.

Zurück zum Thema. Wir waren ein kleines Team (4 Leute - alles Entwickler) mit 2-wöchigen Sprints. Ich durfte 2 Sprints &quot;mit aushelfen&quot;. Ich war nicht SM, sondern andere waren dran. Natürlich war ich überrascht und habe den SM gefragt, wie das so funktioniert. Er sagte nur &quot;Super. Wir kennen das halt nich anders.&quot;. BTW noch etwas &quot;komisches&quot;: die Dailies waren relativ spät - erst nachmittags. Den PO habe ich natürlich nicht gefragt - das wäre jedoch sehr interessant, deswegen werde ich versuchen, ihn noch zu fragen. Für mich war&#039;s auf jeden Fall sehr &quot;flüssig&quot; und eingespielt, obwohl ich neu war.

HTH und danke für den Tipp...

*shame on me* :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Joe,</p>
<p>in der mir bekannten Facilitator-Manier hast Du mir wieder weitergeholfen! Ich bin zwar jetzt nicht mehr in besagtem Team, aber ich muss auch gestehen, dass ich &#8220;Scheuklappen&#8221; auf hatte und mit diesem Blogpost alle nach einer Meinung gefragt habe, aber weder den PO noch (explizit) die Teammitglieder (*ups*) :/. Insofern zunächst ein dickes Danke für die &#8220;Kommunikationsförderung&#8221; und ein etwas verdutztes &#8220;sorry, auch ich lerne&#8221; meinerseits.</p>
<p>Zurück zum Thema. Wir waren ein kleines Team (4 Leute &#8211; alles Entwickler) mit 2-wöchigen Sprints. Ich durfte 2 Sprints &#8220;mit aushelfen&#8221;. Ich war nicht SM, sondern andere waren dran. Natürlich war ich überrascht und habe den SM gefragt, wie das so funktioniert. Er sagte nur &#8220;Super. Wir kennen das halt nich anders.&#8221;. BTW noch etwas &#8220;komisches&#8221;: die Dailies waren relativ spät &#8211; erst nachmittags. Den PO habe ich natürlich nicht gefragt &#8211; das wäre jedoch sehr interessant, deswegen werde ich versuchen, ihn noch zu fragen. Für mich war&#8217;s auf jeden Fall sehr &#8220;flüssig&#8221; und eingespielt, obwohl ich neu war.</p>
<p>HTH und danke für den Tipp&#8230;</p>
<p>*shame on me* <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: joe</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-406</link>
		<dc:creator>joe</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:13:12 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den Erfahrungsbericht :-)
Eine Frage hab ich noch ;-) Wenn Du schreibts dies ist Dein subjektiver Eindruck, wie sehen dies anderen Beteiligten (PO, weitere Teammitglieder); auch positiv? Und über welchen zeitraum konntest Du das beobachten *neugierig*
Danke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Erfahrungsbericht <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Eine Frage hab ich noch <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wenn Du schreibts dies ist Dein subjektiver Eindruck, wie sehen dies anderen Beteiligten (PO, weitere Teammitglieder); auch positiv? Und über welchen zeitraum konntest Du das beobachten *neugierig*<br />
Danke</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Ilker Cetinkaya</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-405</link>
		<dc:creator>Ilker Cetinkaya</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:04:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gmbsg.com/?p=1050#comment-405</guid>
		<description>Joe,
ich will es nicht probieren, sondern ich habe es schon erlebt! Ergo: Mein Rotationsvorschlag ist kein theoretisches Gedankenspiel, bei dem ich Verbesserungen vermute, sondern eine Methodik, die ich &quot;am eigenen Leibe&quot; erfahren und nachverfolgen konnte. Zwar habe ich schon seit längerer Zeit von anderen Teams gehört, dass sie mit der Rotation gut zurechtkommen, aber gerade meine jüngsten eigenen Erfahrungen haben mir das notwendige Quentchen an &quot;empirischem Beleg&quot; gegeben, dass ein rotierender ScrumMaster nicht nur funktionieren kann, sondern eben auch sehr gut funktionieren kann. Das mag ein subjektiver Eindruck sein. Aber Eindrücke sind nun mal subjektiv. Und: es ist ein sehr positiver subjektiver Eindruck. Damit habe ich wohl auch Deinen geforderten &quot;Erfahrungsbericht&quot; erfüllt. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Joe,<br />
ich will es nicht probieren, sondern ich habe es schon erlebt! Ergo: Mein Rotationsvorschlag ist kein theoretisches Gedankenspiel, bei dem ich Verbesserungen vermute, sondern eine Methodik, die ich &#8220;am eigenen Leibe&#8221; erfahren und nachverfolgen konnte. Zwar habe ich schon seit längerer Zeit von anderen Teams gehört, dass sie mit der Rotation gut zurechtkommen, aber gerade meine jüngsten eigenen Erfahrungen haben mir das notwendige Quentchen an &#8220;empirischem Beleg&#8221; gegeben, dass ein rotierender ScrumMaster nicht nur funktionieren kann, sondern eben auch sehr gut funktionieren kann. Das mag ein subjektiver Eindruck sein. Aber Eindrücke sind nun mal subjektiv. Und: es ist ein sehr positiver subjektiver Eindruck. Damit habe ich wohl auch Deinen geforderten &#8220;Erfahrungsbericht&#8221; erfüllt. <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Joe</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-404</link>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 17:26:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gmbsg.com/?p=1050#comment-404</guid>
		<description>Lieber Ilker

then try it, von uns hier in der Post-Runde wird Dich sicher niemand aufhalten;  Die Scrum-Polizei gibt es meines Wissens nach nicht, und wo kein Ankläger, da keine Verurteilung :-)

Wenns funktioniert oder eben auch nicht, lässt Du es uns ja sicherlich wissen :-)

In diesem Sinne, GSD

Joe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ilker</p>
<p>then try it, von uns hier in der Post-Runde wird Dich sicher niemand aufhalten;  Die Scrum-Polizei gibt es meines Wissens nach nicht, und wo kein Ankläger, da keine Verurteilung <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenns funktioniert oder eben auch nicht, lässt Du es uns ja sicherlich wissen <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>In diesem Sinne, GSD</p>
<p>Joe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Ilker Cetinkaya</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-403</link>
		<dc:creator>Ilker Cetinkaya</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:48:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gmbsg.com/?p=1050#comment-403</guid>
		<description>@Boris,

es freut mich, dass Du in Deinem Kommentar Dich mehr um das Thema (&quot;was?&quot;) kümmerst als um meinen Schreibstil (&quot;wie?&quot;), deswegen komme ich gleich zum Thema, möchte aber nur voranstellen, dass meine Motivation weder Neunmalklug-Spielchen oder Marketing-Getue ist, sondern ich versuche, im Sinne meiner &quot;agilen Werte&quot; die Dinge in meinem Alltag zu betrachten, zu reflektieren und Verbesserungspotenzial zu suchen (ergo: Inspect &amp; Adapt). Ich verdiene nichts mit Reden über Agilität, ich verdiene etwas mit Leben von Agilität.

Ich kann Deinem Kommentar ausser reflektiven Aussagen keine gewichtige Gegenargumentation zum rotierenden ScrumMaster erkennen. Du frägst mich, ob ich glaube, dass man für diese &quot;Vermittlung der Kommunikation&quot; (hier: zwischen Team und PO), in der draußen in der Wirtschaft Mediatoren ausbildet und einsetzt werden, wirklich der rotierende SM adequat ist. Antwort: JA. Und dann die Gegenfrage: Warum denn nicht bitte schön? Weil es draußen Mediatoren gibt? Würde das im Umkehrschluß heissen, dass es keine agile Software-Entwicklung ohne professionelle Mediatoren (der SM) geben würde? Nein, das kann es nicht sein. Moderation &amp; &quot;Facilitating&quot; sind nur Teile der SM-Verantwortung - und diese sind nicht einmal auf den SM begrenzt. Ganz im Gegenteil: Jeder, der zur Produktivität beitragen möchte (also Team, PO &amp; SM) sollte sich diese Eigenschaften grundlegend aneignen.

Zu der Idealisierung des Teams und der Selbst-Organisation, die Du mir &quot;im Gegenzug vorwerfen könntest&quot; kann ich nur eines sagen: Ich idealisiere garnichts. Ich würde auch nicht sehen, wo ich das in diesem Artikel tun würde. Natürlich ist Selbst-Organisation im wirtschaftlichen Kontext kein Selbstzweck. Meiner Meinung nach transportiere ich das auch. Denn ich poche nicht auf Selbst-Organisation, um die &quot;Meuterei auf der Bounty&quot; herbeizubeschwören, sondern aus einer relativ einfachen und pragmatiscchen Denkweise heraus: Die Emergenz und adaptive Flexibilität, denen viele Organisationen heutzutage hinterherlaufen, kann man nicht durch &quot;halbherzige&quot; Umstrukturierungen in &quot;quasi&quot; Netzwerkorganisationen erreichen. Auch die vielbeschorene flache Hierarchie ist meines Erwachtens nur ein Zwischenschritt. Scrum ist hier sicherlich nicht &quot;das alleinige Mittel&quot; - aber man kann mit Scrum viel erreichen. Meiner Meinung nach ist die Förderung der Selbst-Organisationsfähigkeit ein wichtiger Beitrag zur ökonomisch effizienten Wertewirkung von Scrum als agile Software-Management-Methode.

Es geht - wie Du richtig sagtest - um Produktivität und um Software-Entwicklung. Scrum ist nichts für einen Buchklub oder in eine esoterische Selbsthilfegruppe. Es geht um&#039;s &quot;kreative, produktive, agile&quot; Software-Entwicklungs-Geschäft. Ich habe meine Argumente für die Rotation dargelegt - eine stichhaltige Gegenargumentation sehe ich bis Dato nicht, welches mich weiter für die hier dargelegten rotierenden SM-Rollen-Implementation motiviert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boris,</p>
<p>es freut mich, dass Du in Deinem Kommentar Dich mehr um das Thema (&#8220;was?&#8221;) kümmerst als um meinen Schreibstil (&#8220;wie?&#8221;), deswegen komme ich gleich zum Thema, möchte aber nur voranstellen, dass meine Motivation weder Neunmalklug-Spielchen oder Marketing-Getue ist, sondern ich versuche, im Sinne meiner &#8220;agilen Werte&#8221; die Dinge in meinem Alltag zu betrachten, zu reflektieren und Verbesserungspotenzial zu suchen (ergo: Inspect &#038; Adapt). Ich verdiene nichts mit Reden über Agilität, ich verdiene etwas mit Leben von Agilität.</p>
<p>Ich kann Deinem Kommentar ausser reflektiven Aussagen keine gewichtige Gegenargumentation zum rotierenden ScrumMaster erkennen. Du frägst mich, ob ich glaube, dass man für diese &#8220;Vermittlung der Kommunikation&#8221; (hier: zwischen Team und PO), in der draußen in der Wirtschaft Mediatoren ausbildet und einsetzt werden, wirklich der rotierende SM adequat ist. Antwort: JA. Und dann die Gegenfrage: Warum denn nicht bitte schön? Weil es draußen Mediatoren gibt? Würde das im Umkehrschluß heissen, dass es keine agile Software-Entwicklung ohne professionelle Mediatoren (der SM) geben würde? Nein, das kann es nicht sein. Moderation &#038; &#8220;Facilitating&#8221; sind nur Teile der SM-Verantwortung &#8211; und diese sind nicht einmal auf den SM begrenzt. Ganz im Gegenteil: Jeder, der zur Produktivität beitragen möchte (also Team, PO &#038; SM) sollte sich diese Eigenschaften grundlegend aneignen.</p>
<p>Zu der Idealisierung des Teams und der Selbst-Organisation, die Du mir &#8220;im Gegenzug vorwerfen könntest&#8221; kann ich nur eines sagen: Ich idealisiere garnichts. Ich würde auch nicht sehen, wo ich das in diesem Artikel tun würde. Natürlich ist Selbst-Organisation im wirtschaftlichen Kontext kein Selbstzweck. Meiner Meinung nach transportiere ich das auch. Denn ich poche nicht auf Selbst-Organisation, um die &#8220;Meuterei auf der Bounty&#8221; herbeizubeschwören, sondern aus einer relativ einfachen und pragmatiscchen Denkweise heraus: Die Emergenz und adaptive Flexibilität, denen viele Organisationen heutzutage hinterherlaufen, kann man nicht durch &#8220;halbherzige&#8221; Umstrukturierungen in &#8220;quasi&#8221; Netzwerkorganisationen erreichen. Auch die vielbeschorene flache Hierarchie ist meines Erwachtens nur ein Zwischenschritt. Scrum ist hier sicherlich nicht &#8220;das alleinige Mittel&#8221; &#8211; aber man kann mit Scrum viel erreichen. Meiner Meinung nach ist die Förderung der Selbst-Organisationsfähigkeit ein wichtiger Beitrag zur ökonomisch effizienten Wertewirkung von Scrum als agile Software-Management-Methode.</p>
<p>Es geht &#8211; wie Du richtig sagtest &#8211; um Produktivität und um Software-Entwicklung. Scrum ist nichts für einen Buchklub oder in eine esoterische Selbsthilfegruppe. Es geht um&#8217;s &#8220;kreative, produktive, agile&#8221; Software-Entwicklungs-Geschäft. Ich habe meine Argumente für die Rotation dargelegt &#8211; eine stichhaltige Gegenargumentation sehe ich bis Dato nicht, welches mich weiter für die hier dargelegten rotierenden SM-Rollen-Implementation motiviert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Boris Gloger</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-402</link>
		<dc:creator>Boris Gloger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 06:24:01 +0000</pubDate>
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		<description>Also eines muss man dir lassen ... schreiben kannst du :) Ich finde deine Ausführungen sehr interessant, vor allem weil du natürlich nicht mit provokanten Seitenhieben geizt. Ich frage mich zwar, ob dass mehr sein soll als Polemik gegen die &quot;Propheten&quot;, um sich selbst den Mantel des &quot;Ach-So-Gescheiten&quot; zu geben, aber sie ist sicherlich gut fürs Marketing.

Mal zum Inhalt: Selbst-Organisation ist kein Ideal, kein Ziel weswegen wir Scrum machen. Die Idealisierung der Selbst-Organisation führt meiner Meinung nach zu nichts. Mal davon abgesehen, dass man einen Rahmen braucht, mit klaren Regeln und Prinzipien, damit sich Teams selbst organisieren können. (Was etwas ganz anderes als Selbst-Organisation ist.)

Es geht immer darum Teams so produktiv wie irgend möglich zu machen. Das ist ein Handwerk, eine Aufgabe und meiner Meinung nach eine Mission. Ein Team hat einen Coach, einen Trainer, der nur ein Ziel hat, er will gewinnen.

Der ScrumMaster wurde von keinem meiner ScrumMaster &quot;Propheten&quot;-Kollegen je als Sprachrohr oder als Mittler zwischen dem PO und dem Team gesehen, sondern, wenn nötig, als Mittler, als Moderator der Kommunikation zwischen den beiden Positionen. Glaubst du wirklich, dass man diese &quot;Vermittlung&quot; für die man Draußen in der Wirtschaft, mittlerweile sogar &quot;Mediatoren&quot; ausbildet, durch einen rotierenden ScrumMaster durchführen lassen sollte.

Du wirfst u.a. mir bei der Darstellung des ScrumMasters und seiner Aufgaben vor, dass ich diese Position idealisieren würde. Das gleich könnte ich dir auch vorwerfen. Das Team, das Team und noch mal das Team.

Beides ist falsch. Es geht nicht um Idealisierung, sondern darum, dass jeder seinen Teil richtig macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also eines muss man dir lassen &#8230; schreiben kannst du <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Ich finde deine Ausführungen sehr interessant, vor allem weil du natürlich nicht mit provokanten Seitenhieben geizt. Ich frage mich zwar, ob dass mehr sein soll als Polemik gegen die &#8220;Propheten&#8221;, um sich selbst den Mantel des &#8220;Ach-So-Gescheiten&#8221; zu geben, aber sie ist sicherlich gut fürs Marketing.</p>
<p>Mal zum Inhalt: Selbst-Organisation ist kein Ideal, kein Ziel weswegen wir Scrum machen. Die Idealisierung der Selbst-Organisation führt meiner Meinung nach zu nichts. Mal davon abgesehen, dass man einen Rahmen braucht, mit klaren Regeln und Prinzipien, damit sich Teams selbst organisieren können. (Was etwas ganz anderes als Selbst-Organisation ist.)</p>
<p>Es geht immer darum Teams so produktiv wie irgend möglich zu machen. Das ist ein Handwerk, eine Aufgabe und meiner Meinung nach eine Mission. Ein Team hat einen Coach, einen Trainer, der nur ein Ziel hat, er will gewinnen.</p>
<p>Der ScrumMaster wurde von keinem meiner ScrumMaster &#8220;Propheten&#8221;-Kollegen je als Sprachrohr oder als Mittler zwischen dem PO und dem Team gesehen, sondern, wenn nötig, als Mittler, als Moderator der Kommunikation zwischen den beiden Positionen. Glaubst du wirklich, dass man diese &#8220;Vermittlung&#8221; für die man Draußen in der Wirtschaft, mittlerweile sogar &#8220;Mediatoren&#8221; ausbildet, durch einen rotierenden ScrumMaster durchführen lassen sollte.</p>
<p>Du wirfst u.a. mir bei der Darstellung des ScrumMasters und seiner Aufgaben vor, dass ich diese Position idealisieren würde. Das gleich könnte ich dir auch vorwerfen. Das Team, das Team und noch mal das Team.</p>
<p>Beides ist falsch. Es geht nicht um Idealisierung, sondern darum, dass jeder seinen Teil richtig macht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Joe</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-401</link>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 17:17:30 +0000</pubDate>
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		<description>PS: in meinem letzten Urlaub hatte mir der Hotelbesitzer gesagt: &quot;If you want us to fly a pink elephant, just ask, and we will do it&quot; ...
Ich hatte damals nicht danach gefragt, vielleicht hätte ich es tun sollen, dann wäre ich heute um eine Erfahrung reicher; wobei, wenn ich es mir recht überlege: eventuell auch etwas enttäuschter ...

Anyway, jetzt is aber wirklich Schluss von mir ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>PS: in meinem letzten Urlaub hatte mir der Hotelbesitzer gesagt: &#8220;If you want us to fly a pink elephant, just ask, and we will do it&#8221; &#8230;<br />
Ich hatte damals nicht danach gefragt, vielleicht hätte ich es tun sollen, dann wäre ich heute um eine Erfahrung reicher; wobei, wenn ich es mir recht überlege: eventuell auch etwas enttäuschter &#8230;</p>
<p>Anyway, jetzt is aber wirklich Schluss von mir <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Joe</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-400</link>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 17:11:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gmbsg.com/?p=1050#comment-400</guid>
		<description>Lieber Ilker

da kommen wir dann wohl definitv nicht zusammen; das ist aber auch gut so, wäre ja auch schlimm wenn wir Schuster nicht bei unsren Leisten (und unsren Überzeugungen) bleiben würden.

Schade finde ich nur, dass meine Argumentationen von Dir nicht als solche angesehen werden, aber auch das liegt letztlich im Auge des Betrachters. Es gibt eben unterschiedliche Wahrnehmungspositionen, und das ist auch gut so; in diesem Sinne schließe ich meine Beiträge zu Deinem Post ab, und wünsche ein entspanntes Wochenende.

Es grüsst Schuster Joe ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ilker</p>
<p>da kommen wir dann wohl definitv nicht zusammen; das ist aber auch gut so, wäre ja auch schlimm wenn wir Schuster nicht bei unsren Leisten (und unsren Überzeugungen) bleiben würden.</p>
<p>Schade finde ich nur, dass meine Argumentationen von Dir nicht als solche angesehen werden, aber auch das liegt letztlich im Auge des Betrachters. Es gibt eben unterschiedliche Wahrnehmungspositionen, und das ist auch gut so; in diesem Sinne schließe ich meine Beiträge zu Deinem Post ab, und wünsche ein entspanntes Wochenende.</p>
<p>Es grüsst Schuster Joe <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Kommentator #4</title>
		<link>http://ilker.de/scrum-der-bessere-scrum-master#comment-399</link>
		<dc:creator>Kommentator #4</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 11:56:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gmbsg.com/?p=1050#comment-399</guid>
		<description>Hallo allerseits,

Zu &quot;Hans in Glück&quot;-
Diese Worte hätten auch gespart werden können :-). Wo gibt es bitte einen Bauleiter, der keine disziplinarische Macht hat? In einem &quot;agilen&quot; Haus würde ich persönlich nicht wohnen wollen.

Zu dem Kommentar von Dominik:
Ich bin der gleichen Meinung- nicht jeder WILL es, auch nicht wirklich jeder KANN es. Es gibt sehr viele Menschen, die ungern organisieren aber super gut ihre Arbeit erledigen. Wie wäre es mit Rotation der Teammitglieder, die es WOLLEN! Dagegen spricht nichts, wenn man auch bedenkt, dass der &quot;Vollzeit&quot; Scrum Master kein MUSS ist. In sehr vielen Unternehmen, werden die methodologischen Aufgaben nebenbei erledigt. So viel Methodologie sollte es auch nicht geben- der Hauptmerkmal von Scrum ist genau diese Rollen, Artifacten und sonstige Dogmen auf einem Minimum zu reduzieren und pragmatisch vorzugehen.

Zu Joe:
Wenn die Teams &quot;jede Minute&quot; was Neues dazu lernen, kann es sich nicht um gute Teams handeln! SCRUM verspricht nur GUTE Teams zu EXZELENTEN Teams zu verhelfen. Lass uns einigen, dass es &quot;jeden Tag Neues&quot; sein darf ;-). Ausserdem unterstellst Du dem Team, dass es nicht selbst &quot;diesen individuellen Reifungsprozess wiederum im Team abgleichen&quot; kann. Ist das dann Selbstorganisation? Oder denkst Du vielleicht in dem alten Verhaltensmuster des supervisors? Sollte man eine Struktur durch eine andere mit neuen, chickeren Rollennamen, aber fast gleichem Verhalten ersätzen?
Weiterhin schreibst Du: wenn “Team” = SM, dann besteht die Gefahr des Ungleichgewichts zu Ungunsten des Business Value (Was, Warum). Das Was und Warum ist NICHT in der Zuständigkeit des SM, so dass wenn jemand aus dem Team diese Rolle wahrnimmt, keine negative Auswirkungen auf dem BV zu erwarten sind. Desweitern ist es eher erwünscht und ein Beweis für die Teamreife, wenn das Team auch die Produktgestaltung in seiner Verantwortung hat.

Zu Ilker:
Du schreibst &quot;Darüber hinaus lernt der Product Owner, seine geschäftlichen Anforderungen und Interessen mit der „Masse Team“ zu koordinieren, statt mit dem „Ansprechpartner“ Scrum Master, wenn es mal wieder Abstimmungsprobleme oder Missverständnisse gibt.&quot; Wie soll das gehen, wenn der PO nicht aus der Organisation kommt? Ich würde eine Schnittstelle für die tägliche Kommunikation bevorzugen, egal ob Teammitglied genannt oder SM!

Und wieder auf dem SCRUM  zu kommen :-)-  Ilkers Idee finde ich sehr interessant und würde sie ausprobieren. Wenn sie in dem Team funktioniert, dann ist sie nicht nur interessant, sondern GUT!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits,</p>
<p>Zu &#8220;Hans in Glück&#8221;-<br />
Diese Worte hätten auch gespart werden können <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Wo gibt es bitte einen Bauleiter, der keine disziplinarische Macht hat? In einem &#8220;agilen&#8221; Haus würde ich persönlich nicht wohnen wollen.</p>
<p>Zu dem Kommentar von Dominik:<br />
Ich bin der gleichen Meinung- nicht jeder WILL es, auch nicht wirklich jeder KANN es. Es gibt sehr viele Menschen, die ungern organisieren aber super gut ihre Arbeit erledigen. Wie wäre es mit Rotation der Teammitglieder, die es WOLLEN! Dagegen spricht nichts, wenn man auch bedenkt, dass der &#8220;Vollzeit&#8221; Scrum Master kein MUSS ist. In sehr vielen Unternehmen, werden die methodologischen Aufgaben nebenbei erledigt. So viel Methodologie sollte es auch nicht geben- der Hauptmerkmal von Scrum ist genau diese Rollen, Artifacten und sonstige Dogmen auf einem Minimum zu reduzieren und pragmatisch vorzugehen.</p>
<p>Zu Joe:<br />
Wenn die Teams &#8220;jede Minute&#8221; was Neues dazu lernen, kann es sich nicht um gute Teams handeln! SCRUM verspricht nur GUTE Teams zu EXZELENTEN Teams zu verhelfen. Lass uns einigen, dass es &#8220;jeden Tag Neues&#8221; sein darf <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Ausserdem unterstellst Du dem Team, dass es nicht selbst &#8220;diesen individuellen Reifungsprozess wiederum im Team abgleichen&#8221; kann. Ist das dann Selbstorganisation? Oder denkst Du vielleicht in dem alten Verhaltensmuster des supervisors? Sollte man eine Struktur durch eine andere mit neuen, chickeren Rollennamen, aber fast gleichem Verhalten ersätzen?<br />
Weiterhin schreibst Du: wenn “Team” = SM, dann besteht die Gefahr des Ungleichgewichts zu Ungunsten des Business Value (Was, Warum). Das Was und Warum ist NICHT in der Zuständigkeit des SM, so dass wenn jemand aus dem Team diese Rolle wahrnimmt, keine negative Auswirkungen auf dem BV zu erwarten sind. Desweitern ist es eher erwünscht und ein Beweis für die Teamreife, wenn das Team auch die Produktgestaltung in seiner Verantwortung hat.</p>
<p>Zu Ilker:<br />
Du schreibst &#8220;Darüber hinaus lernt der Product Owner, seine geschäftlichen Anforderungen und Interessen mit der „Masse Team“ zu koordinieren, statt mit dem „Ansprechpartner“ Scrum Master, wenn es mal wieder Abstimmungsprobleme oder Missverständnisse gibt.&#8221; Wie soll das gehen, wenn der PO nicht aus der Organisation kommt? Ich würde eine Schnittstelle für die tägliche Kommunikation bevorzugen, egal ob Teammitglied genannt oder SM!</p>
<p>Und wieder auf dem SCRUM  zu kommen <img src='http://ilker.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> -  Ilkers Idee finde ich sehr interessant und würde sie ausprobieren. Wenn sie in dem Team funktioniert, dann ist sie nicht nur interessant, sondern GUT!</p>
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