Es ist ja schon längst durch die .NET-Gemeinde die Nachricht rumgegangen, das es endlich die erste .NET Open Space “Konferenz” am 19. Oktober in Leipzig stattfinden wird. Ich wäre sehr gerne dabei gewesen, leider habe ich genau zu diesen Tagen andere, aber nicht minder wichtige Dinge auf meinem Plan stehen.
Ich hoffe natürlich auf eine gute Berichterstattung der Geschehnisse & Themen auf der Website sowie von den Teilnehmern selbst (zumal ja einige Bekannte & Freunde von mir dort sein werden – Grüße!).
Mit diesem Eintrag habe ich – so hoffe ich – einen minimalen Beitrag für diese innovative Bewegung geleistet. Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, wird jetzt vermutlich ein wenig stutzig reagieren, zumal ich ja schon vor knapp einem Jahr die provokative Frage “Bist Du ALT.NET ?!?” gestellt habe und mich doch ziemlich skeptisch zu ALT.NET geäußert habe.
Nun, ehrlich gesagt ist meine Skepsis gegenüber dem Term “ALT.NET” immer noch nicht ganz ausgeräumt, aber es ist doch deutlich geringer geworden. Das liegt zum größten Teil daran, dass man mittlerweile dazu übergegangen ist, ALT.NET nicht mehr als Paradigma oder gar Methodik mit Vorschriften zu begreifen. Vielmehr etabliert sich das Verständnis, das ALT.NET eine Grundhaltung gegenüber der täglichen Anwendung von Methoden und Werkzeugen ist.
Das mag jetzt ein wenig spitzfindig klingen, aber der Unterschied ist meiner Meinung nach ein ganz besonderer. Während vor einem Jahr noch unter der Überschrift “ALT.NET” noch “use NUnit and Resharper” zu lesen war, so ist heute immer öfter “consider unit tests wherever appropiate and reasonable” zu lesen. Genau diese Änderung der Grundhaltung ist es, die eine Schärfung des Begriffs “ALT.NET” erlaubt, obwohl die Erklärungen zu ALT.NET genereller geworden sind.
Denn nur dadurch wird deutlich, das ALT.NET die Kernaussage “stay open-minded and strive to improve your skills” auf das tägliche arbeiten als Software-Entwickler mit dem .NET Framework und “dem ganzen drum herum” projeziert und damit konkretisiert.
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