Dependency Injection (DI), Inversion of Control (IoC), Microkernel – alles Schlagwörter für ein Prinzip: flexible Komponentenorientierung.
Ich hatte es schon vor einiger Zeit während der Entwicklung von Pipemania erwähnt, dass ich gerne nochmals die Möglichkeiten des System.ComponentModel Namespaces näher beschreiben möchte.
Im Speziellen möchte ich auf das Depenceny-Injection Pattern eingehen, welches in letzter Zeit einen regelrechten Boom erlebt. Das ist aus meiner Sicht auch gut begründet, denn die komponenten-orientierten Entwicklungsmethoden sind mit ein Schlüssel für flexible und stabile Software. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Frameworks für .NET, mit denen sich oben genanntes bewerkstelligen lässt.
Erstaunlich dabei ist jedoch, dass oftmals ein schon seit Jahren im .NET Framework verfügbares Dependency-Injection-Modell übersehen wird: Der “eingebaute” Microkernel in System.ComponentModel.
Das muss aber nicht sein: In dem Artikel Dependency Injection mit .NET beschreibe ich kurz die Motivation für den Einsatz eines DI-Modells sowie deren einfache Umsetzung mit .NET Bordmitteln.
Ich persönlich verwende den System.ComponentModel-basierten Kernel gerne in kleineren Projekten und Anwendungen. Er ist einfach zu verwenden und genügt dabei für die meisten Anwendungsfälle.
Ich freue mich wie immer auf Kommentare und Feedback!
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